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8. August 2020

5 Tipps für eine gelungene Bildbearbeitung

Sie haben fleißig Fotomaterial gesammelt und möchten dieses nun gerne für Ihre Webseite, Ihren Social Media Auftritt oder für andere Zwecke verwenden? Wir empfehlen Ihnen, ihre Bilder vorher mit einem Bildbearbeitungsprogramm zu optimieren. So können Sie das Maximum aus Ihren Aufnahmen herausholen.

Für Einsteiger eignen sich kostenlose Programme, wie zum Beispiel Gimp oder Picasa. Für alle, die benutzerfreundlichere und leistungsfähigere Lösungen suchen, lohnt sich die Investition in kommerzielle Software. Adobe Photoshop ist hier Branchenstandard, aber auch mit preisgünstigeren Alternativen wie bspw. Affinity Photo können Sie beeindruckende Ergebnisse erzielen. Wer auch gleichzeitig nach einer Bildverwaltung mit Bearbeitungsfunktion sucht, findet mit Adobe Lightroom oder Capture One professionelle Lösungen. Im Idealfall haben Sie Ihre Bilder im RAW Format aufgenommen. Dieses Format erlaubt Ihnen einen größeren Spielraum ohne Qualitätsverlust.

1. Der richtige Ausschnitt 

Oft kann ein Bild noch interessanter wirken, wenn Sie einen besonderen Bildausschnitt wählen. Entfernen Sie dazu alle Elemente am Bildrand, die für die Aussage ihres Bildes störend wirken. Vielleicht entdecken Sie auf diese Weise eine ungewöhnliche Perspektive, die Ihnen besonders gut gefällt. 

Achten Sie ebenfalls darauf, den Horizont Ihres Bildes gerade zu rücken, indem Sie das Bild drehen oder die Funktion für eine automatische Korrektur anwenden. 

2. Den Rausch bekämpfen 

Aufnahmen, die bei schlechten Lichtverhältnissen oder mithilfe der Zoom-Funktion entstanden sind, weisen häufig ein sogenanntes Bildrauschen auf. In diesem Falle sollte Sie auf keinen Fall Helligkeit und Kontrast erhöhen, sondern einen Filter zur Rauschreduzierung anwenden. Achten Sie jedoch darauf, das richtige Maß zu finden, damit wichtige Bilddetails nicht verschwinden. 

3. Schwarz und Weiß gegen das Grau 

Weist ihr Bild einen Grauschleier auf, kann es hilfreich sein, die Schwarz- und Weißtöne zu erhöhen. Schieben Sie den Regler bei „Schwarz“ weiter nach links und bei „Weiß“ weiter nach rechts bis das Bild lebendiger wirkt. 

4. Mut zur Farbe

Um zusätzlich mehr Dynamik zu erzielen, spielen Sie mit den Einstellungen „Kontrast“ und „Sättigung“. Je weiter Sie den Regler nach rechts schieben, desto markanter stechen die Farben heraus. Achten Sie jedoch darauf, dass es nicht zu künstlich wirkt. 

Wenn nur einzelne Töne im Bild zu schwach sein sollten, können Sie mit den meisten Programmen einzelne Farben gezielt sättigen. So können Sie beispielsweise nur die Rottöne anheben. Alle anderen Farben im Bild bleiben dann unverändert. 

5. Licht ins Dunkle, Dunkel ins Licht

Sollte ihr Bild unter- oder überbelichtet sein, müssen Sie es nicht gleich löschen. Mit den Reglern „Helligkeit“, „Belichtung“, „Tiefen“ und „Lichter“ können Sie einiges retten. Verschieben Sie die Regler einfach so weit, bis das Bild die richtige Belichtung aufweist.

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